Falschgeldaufkommen im Jahre 2010 weiter gestiegen!
Die Bundesbank hat im Jahr 2010 rund 60.000 falsche Euro-Banknoten registriert. Die Zahl der Fälschungen ist damit gegenüber dem Vorjahr um 14 Prozent gestiegen. Der durch Falschgeld verursachte Schaden hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 3,1 auf 3,4 Millionen Euro erhöht.
Die Verteilung der entdeckten Fälschungen auf die einzelnen Stückelungen für das Jahr 2010:
| Noten | 5 € | 10 € | 20 € | 50 € | 100 € | 200 € | 500 € | Gesamt |
| Anzahl | 375 | 789 | 12.798 | 35.113 | 8.921 | 1.700 | 256 | 59.952 |
| % | 1 | 1 | 21 | 59 | 15 | 3 | 0 | 100 |
Besonders stark zugenommen haben im Jahr 2010 die Fälschungen der 50 Euro-Note, auf die mehr als jede zweite "Blüte" entfällt. Die Fälschungsanzahl der anderen Stückelungen ist hingegen rückläufig. Banknoten sollten stets aufmerksam geprüft werden, denn für Falschgeld gibt es bekanntlich keinen Ersatz.
In die Prüfung sollten mehrere Sicherheitsmerkmale einbezogen werden, denn die Sicherheit der Euro-Banknoten liegt im Zusammenspiel der verschiedenen Merkmale. Bei der Prüfung von Banknoten mit Lupen, Prüfstiften oder UV-Lampen lässt sich nicht immer ein eindeutiges Prüfergebnis erzielen. Diese Hilfsmittel sollten deshalb besser in Kombination mit der Prüfung anderer Sicherheitsmerkmale genutzt werden.
Quelle: Deutsche Bundesbank